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Huf schließt strategische Partnerschaft mit der KATEK SE: Verkauf der SMT-Fertigung in Düsseldorf

Wie Huf Hülsbeck & Fürst, führender Zulieferer von Schließ-, Zugangs- und Autorisierungslösungen für die Automobilindustrie, heute bekannt gab, verkauft das Unternehmen seine Elektronikfertigung in Düsseldorf an KATEK, eine auf die Entwicklung und Herstellung von High-Tech-Komponenten spezialisierte Elektronik-Gruppe. KATEK wird die SMT-Produktionslinien von Huf Düsseldorf mit den zugehörigen Service- und Verwaltungsfunktionen sowie die aktuell 152 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Bereichs übernehmen. Der Vollzug der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden und soll bis Februar 2020 abgeschlossen werden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

„Im Rahmen unseres Restrukturierungsprogramms One Huf plus optimieren wir derzeit unser weltweites Produktionsnetzwerk. Mit dem Verkauf unserer SMT-Fertigung an die KATEK SE,  einen europaweit führenden Anbieter für Electronic Manufacturing Services, steigern wir unsere Flexibilität in unserem europäischen Werksverbund und verbessern mit dieser strategischen Partnerschaft unsere Wettbewerbsfähigkeit“, erläuterte Tom Graf, CEO von Huf. Huf wird weiterhin Leiterplatten, Steuergeräte und andere Vorprodukte für Türgriff-Elektroniken, Kicksensoren und andere Schließ- und Zugangssysteme von KATEK aus Düsseldorf beziehen. Diese werden an den Huf-Standorten in Polen, Portugal und Rumänien zu Fertigprodukten montiert und an die Automobilhersteller geliefert. In Nordamerika und China verfügt Huf über eigene SMT-Fertigungen.

„Die Übernahme der SMT-Fertigung von Huf in Düsseldorf ist ein weiterer Meilenstein in unserer Expansionsstrategie. Die exzellenten Fertigungsanlagen und vor allem das Know-how der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind eine gute Ergänzung für unser Fertigungsnetzwerk, das auf die Nähe zu unseren Kunden ausgerichtet ist“, begründete Rainer Koppitz, CEO von KATEK, die Akquisition. „Wir werden diesen neuen Standort rasch in unseren Unternehmensverbund integrieren und planen, mittelfristig nicht nur Automotive-Kunden wie Huf mit unseren High-Tech-Komponenten zu beliefern, sondern diese Kapazitäten auch für unsere anderen Kunden in Telekommunikation, Medizin- und Messtechnik zu nutzen. Indem wir branchenübergreifend arbeiten, machen wir uns unabhängig von Marktschwankungen und können unser Produkt- und Kundenportfolio gezielt weiter ausbauen. Dank der erhöhten Auslastung und der sich ergebenden Synergien, zum Beispiel im Einkauf, sehen wir nachhaltige Perspektiven für diesen Standort“, so Rainer Koppitz.

Die ebenfalls im Werk Düsseldorf angesiedelte, überwiegend manuelle Montage von Halbfertigprodukten von Huf wird in den nächsten Monaten aus Kostengründen in das rumänische Werk in Arad verlagert. „Nach intensiver Analyse der Montage-Prozesse in Düsseldorf hat sich gezeigt, dass wir die Kosten nicht im notwendigen Umfang senken können, um diese Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten zu können“, erklärte Huf-CEO Graf. „Wir bedauern, dass ein Stellenabbau in der Montage unvermeidbar ist. Da wir mit der Verlagerung voraussichtlich erst im September 2020 beginnen, werden wir in der Zwischenzeit die vom Stellenabbau betroffenen Mitarbeiter bei der beruflichen Neuorientierung unterstützen. Zudem werden wir gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern sozialverträgliche Lösungen ausarbeiten, um im Fall eventuell notwendiger betriebsbedingter Kündigungen soziale Härten soweit wie möglich zu vermeiden“, bekräftigte Graf.

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